Motoröl und Viskosität verständlich erklärt
Ein kompakter Überblick über SAE-Viskositätsklassen, die Aufgabe von Motoröl und die Herstellung synthetischer Öle.

SAE-Viskositätsklassen
Das System der SAE-Klassen definiert Temperaturen und Grenzen der Viskosität bezogen auf bestimmte Testverfahren. Bei heute handelsüblichen Mehrbereichsölen werden zwei Zahlen angegeben. Bei einem Additiv der Klasse SAE 0W-20 beschreibt die Zahl vor dem „W“ zum Beispiel die Fließeigenschaften des Motoröls bei Kälte.
Die Aufgabe von Motoröl
Motoröl ist für einen Motor wie das Blut in den Adern. Es schmiert die beweglichen Teile und mindert dadurch den Verschleiß. Motoröl ist essenziell für einen langfristig guten Motorlauf und deshalb eine wichtige Komponente bei der Auswahl.
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Synthetisches Öl
Synthetisch hergestelltes Motoröl wird aus Erdöl oder auch Erdgas gewonnen. Hier werden die Bestandteile jedoch nicht aussortiert, sondern in einem chemischen Prozess gezielt so zusammengebaut, dass das gewünschte Produkt entsteht. So können Hersteller dem Öl spezielle Eigenschaften verleihen – zum Beispiel eine besonders gute Schmierfähigkeit bei extrem niedrigen oder hohen Temperaturen.
Die konkrete Spezifikation entscheidet
Die passende Viskosität und Freigabe hängt vom vorgesehenen Einsatz ab. Nutzen Sie die Produktangaben oder lassen Sie sich für Ihre konkrete Anforderung beraten.
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